Gaseinspritzungssystem der niederländischen Firma PRINS ist eine außergewöhnliche LPG Anlage, die für die Verwirklichung der Ansprüche den höchst fortgeschrittenen Einspritzungssysteme entwickelt wurde. Bei der Entwicklung dieses Systems als einfachste und gleichzeitig die effektivste Lösung hat sich die Verwendung der Signalen,welche die Benzineinspritzdüsen steuern, bewährt. Der größte Vorteil dieser Anlage sind die Einspritzdüsen, die als Ergebnis der Zusammenarbeit der Firma Prins mit Keihin Corp. (Japan) - einen der führenden Benzineinspritzdüsenhersteller der Welt - entwickelt wurden. Ihre höchste Qualität sichert eine defektfreie Arbeit in 290 mio. Zyklen.


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Das folgende Schema schildert die Anlage mit VSI Gasantrieb.

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Flüssiggas wird mittels integriertem Flüssiggas -Magnetspulenventil (4) zum Verdampfer (3) geführt. Nachdem der Verdampfer das Flüssiggas in einen gasförmigen Zustand umwandelt, wird das Gas ins Filtermodul (8) eingespritzt. Das Filtermodul ist für die genaue Abtrennung des Flüssiggases von festen Molekülen zuständig. Die erste Abtrennung findet im Magnetspulenventil statt. Das Filtermodul ist zusätzlich mit einem Gasdruckwächter und Temperaturbegrenzer ausgestattet. Nach dem Verlassen des Steuermoduls wird das Flüssiggas mit einem festen Überdruck von 2 bar in eine Leiste mit Einspritzdüsen der japanischen Firma KEIHIN geleitet. Aus den Einspritzdüsen, die vom Steuergerät (16) gesteuert werden (die Signale, welche die Benzineinspritzdüsen steuern, werden anhand von Temperatur und Druck des Flüssiggases dort überarbeitet), wird das Flüssiggas in die unmittelbare Nähe der Ansaugkrümmer geleitet. Es ist bemerkenswert, dass die Menge des Flüssiggases für jeden Zylinder, vom Steuergerät der Benzineinspritzung determiniert wird. Dank dessen besteht es keine Notwendigkeit Emulatoren des OBD Systems zu verwenden, und die Arbeitsparameter des Motors sind ähnlich den Arbeitsparametern beim Benzinantrieb im ganzen Drehzahlbereich. Eine der bekanntesten Marken für Gasanlagen kommt von der Firma Prins Autogassystemen B.V. aus den Niederlanden. Über 20 Jahre Erfahrung begründen den Erfolg der Prins VSI-Gasanlage.

VSI ist eine Abkürzung für "Vapour Sequential Injection" und bedeutet "sequentielle Gaseinspritzung". Die Einspritzung erfolgt in der Reihenfolge der Benzineinspritzdüsen. Durch die verwendeten Injektoren wird die Gaseinspritzung pro Zylinder individuell dosiert. Auch hier erfolgt eine sehr genaue Anpassung an die Funktion der Benzineinspritzanlage. Das Steuergerät der VSI-Anlage verwendet die Information des Benzin-Steuergeräts und wandelt diese entsprechend für die Gasinjektoren um. Dies ermöglicht einen Leistungsverlust nahe Null gegenüber des Benzinbetriebs und weniger Verbrauch gegenüber einer Venturi-Gasanlage der älteren Generation.

Bei der VSI-Anlage werden Keihin-Injektoren verwendet. Keihin Corporation ist einer der bedeutendsten Hersteller von Gemischaufbereitungsanlagen für Fahrzeuge. Die Injektoren wurden mit der Firma Prins zusammen entwickelt und sind von hervorragender Qualität.

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